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RON WINKLER (2006)

ERWIN EINZINGER (2008)

Freitag, 11. September 2009, 19:00 Uhr

Der Mondseer Lyrikpreis wird seit 1998 jedes zweite Jahr im gesamten deutschsprachigen Raum ausgeschrieben und hat bereits eine entsprechende Anerkennung im zeitgenössischen Literaturleben erreicht. Jury: Ilma Rakusa – Zürich, Hans Höller – Salzburg, Klaus Siblewski – München, Anton Thuswaldner – Salzburg, sowie der jeweils letzte Preisträger.

Ron Winkler geb. 1973 in Jena, Studium der Germanistik, Mittleren bis Neuesten Geschichte an der Friedrich Schiller Universität Jena. Lebt und arbeitet als freischaffender Autor seit 2000 in Berlin. Zwischenzeitliche Arbeit als Redakteur, Herausgeber und Lektor. Er verfasst in erster Linie Lyrik, die in zahlreichen Anthologien, Literaturzeitschriften und Büchern veröffentlicht wurde. Außerdem übersetzt er Lyrik aus dem amerikanischen Englisch und ist Herausgeber der Literaturzeitschrift „intendenzen“ (seit 1997). Von 2003 bis 2005 organisierte er im Online- Kulturmagazin „satt.org“ die Anthologie “ Lyrik.Log“.

Auszeichnungen und Preise:
1999 Allegra Lyrikpreis. 2000 und 2004 Arbeitsstipendien des Landes Thüringen. 2002 Stipendium der Österr. Nationalbank zum Klagenfurter Literaturkurs. 2004 Arbeitsstipendium der Stiftung KulturFonds und Stipendiat des Landes Niedersachsen. 2005 Stipendiat des Landes Schleswig Holstein sowie Leonce- und Lena- Preis für Lyrik. 2006 Mondseer Lyrikpreis. 2007 Arbeitsstipendium des Deutschen Übersetzerfonds. 2008 Arbeitsstipendium der Stiftung Preußische Seehandlung sowie Stipendiat der Akademie der Künste im Alfred-Döblin-Haus Wewelsfleth.

Erwin Einzinger geb.1953 in Kirchdorf an der Krems, Studium der Anglizistik und Germanistik in Salzburg. Lebt und arbeitet in Kirchdorf. Erste literarische Veröffentlichungen in den Literaturzeitschriften „Projektil“ und „SALZ“. Weiters in den manuskripten, der „Zeitschrift Forum“ Stadtpark in Graz. Später Arbeiten für zahlreiche Anthologien. 1977 erste Gedichtsammlung: “Lammzungen in Cellophan verpackt“. 1983 erster Prosaband „Das Erschrecken über die Stille, in der die Wirklichkeit weitermachte“. Lyrik-, Prosa- und Romanbände, außerdem Übersetzungen zahlreicher amerikanischer Schriftsteller. Zuletzt erschienen: „Hunde am Fenster“ (Gedichte 2008) sowie „Ein Messer aus Odessa“ (Gedichte August 2009) , beide im JUNG UND JUNG Verlag Salzburg.

Auszeichnungen und Preise:
1977 Talentförderungsprämie des Landes Oberösterreich, 1977 Georg Trakl Förderpreis für Lyrik, 1984 Rauriser Literaturpreis, 1995 manuskripte Preis, 1996 Literaturpreis der Salzburger Wirtschaft, 2002 Kulturpreis des Landes Oberösterreich für Literatur, 2008 Mondseer Lyrikpreis.

 

Mittwoch, 26. November 2008, 19.00 Uhr

Verleihung des Mondseer Lyrikpreises 2008
im Fürstenzimmer des Schlosses Mondsee

Prolog: MR Dr. Helmut Palzinsky, KI Mundwerk
Bezirkshauptmann HR Dr. Peter Salinger

Laudatio: Univ.-Prof. Dr. Hans Höller, Salzburg
Preisverleihung: Bürgermeister KR Dipl.-Ing. Otto Mierl

LESUNG DES PREISTRÄGERS

Musikalische Umrahmung: Hans Rindberger und die Irrseebläser
Anschließend Einladung zu einem Umtrunk.

Wir danken für die Unterstützung:
Kulturdirektion des Landes Oberösterreich
Marktgemeinde Mondsee
Gemeinden des Mondseelandes: Tiefgraben, St. Lorenz und Innerschwand
Raiffeisenbank Mondseeland

Jury:    Ilma Rakusa (Zürich), Hans Höller (Salzburg), Klaus Siblewski (München), Anton Thuswaldner (Salzburg), Ron Winkler (Berlin).

382 Einreichungen. Jurysitzung am 8. November 2008.

Die Juroren wählen die Texte von Erwin Einzinger aus, weil sie
so beiläufig wie konsequent, mit hintersinnigem Augenzwinkern und burlesker Komik, ein abgründiges Panorama unserer Wirklichkeit entwerfen.

Erwin Einzinger: geb. 1953 in Kirchdorf, Studium der Anglizistik und Germanistik in Salzburg. Er schreibt Lyrik, Prosa (Romane, Essays, Erzählungen) und übersetzt aus dem amerikanischen Englisch (John Ashbery, William Carpenter, Robert Creeley u.a.); lebt und arbeitet in Micheldorf, Oberösterreich.
Preise und Auszeichnungen: 1977 Talentförderungsprämie des Landes OÖ, 1977 Georg Trakl Förderpreis für Lyrik, 1984 Rauriser Literaturpreis, 1995 Manuskripte Preis, 1996 Literaturpreis der Salzburger Wirtschaft, 2002 Kulturpreis des Landes OÖ für Literatur.

Hans Höller: geb. 1947 in Vöcklabruck, Studium der Germanistik und klassischen Philologie in Salzburg (Dissertation über Thomas Bernhard). 1973-79 Tätigkeit an den Universitäten Neapel, Wroclaw und Montpellier. Seit 1988 Professor für Germanistik an der Universität Salzburg (Habilitation über Ingeborg Bachmann). U.a. Herausgeber von Monografien zu Ingeborg Bachmann, Thomas Bernhard und Peter Handke, Mitherausgeber des Gesamtwerkes von Thomas Bernhard sowie zuletzt des Briefwechsels Ingeborg Bachmann – Paul Celan.

Hans Rindberger und die Irrseebläser sind Volksmusikanten, die weit über den regionalen Raum hinaus bekannt und gefragt sind, und die in der Tradition der alten Tanzmusikanten aufspielen: auch diese hatten keine Scheu vor einem flotten Swing und einer gewissen Ironie beim Musizieren, wobei auf Original aber auch auf eine ganz persönliche Interpretation Wert gelegt wird.

Büchertisch: Erich Weidinger

Den Mondseer Lyrikpreis in Höhe von 7.500 Euro, der heuer zum 6. Mal im gesamten deutschsprachigen Raum ausgeschrieben wurde, erhält Erwin Einzinger.

Insgesamt hatten 382 Autorinnen und Autoren unveröffentlichte Lyrik eingereicht.

Die Jury wählte die Texte von Erwin Einzinger aus, weil sie so beiläufig wie konsequent, mit hintersinnigem Augenzwinkern und burlesker Komik ein abgründiges Panorama unserer Wirklichkeit entwerfen.

Erwin Einzinger, geboren 1953 in Kirchdorf / OÖ, lebt in Micheldorf, schreibt Lyrik, Prosa und übersetzt aus dem amerikanischen Englisch. Zuletzt erschien sein Gedichtband „Hunde am Fenster“ (Jung und Jung, Salzburg 2008).

Jury: Ilma Rakusa (Zürich), Hans Höller (Salzburg), Klaus Siblewski (München), Anton Thuswaldner (Salzburg), Ron Winkler (Berlin).

Die feierliche Überreichung des Preises ist Ende November dieses Jahres vorgesehen.

Anlässlich der 1250 Jahr Feier von Mondsee wurde zum ersten Mal ein „Mondseer Lyrik Preis“ in der Höhe von ATS 100.000.- ausgeschrieben: Von den 470 Einsendungen erhielt Norbert Hummelt aus Köln diesen Preis zugesprochen.

Kommentar der Jury: „Mit ihm wird ein Schriftsteller ausgezeichnet, dessen Gedicht ein intimes Spiel mit der literarischen Tradition betreiben. Aus der Reibung von Artistik und alltäglichen Begebenheiten, Kalkül und Gefühl, entstehen eigenständig-ironische Sprachgebilde von hoher Musikalität.“

Literatur Tage Mondsee – Verleihung des Mondseer Lyrikpreises 1998

Donnerstag, 1. Oktober 1998, 19:30, Schloss Mondsee

Preisverleihung an Norbert Hummelt (Köln)
Laudatio: Klaus Siblewski
Lesung des Preisträgers, begleitet von Christoph Clöser (Saxophon)
Musikalische Begleitung: Lehrer und Schüler aus dem Mondseeland

Freitag, 2. Oktober 1998

Vormittag Literarisches Projekt
Bodo Hell mit Lehrern und Schülern der Hauptschulen Mondsee

16:00 Autorenlesung
Norbert Silberbauer
Bodo Hell

19:30 Dichtung – Übersetzung – Nachdichtung
Erwin Einzinger
Martina Hügli
Alexander Nitzberg
Moderation: Jochen Jung

Samstag, 3. Oktober 1998

16:00 Autorenlesung
Thomas Eder: leuchtete alles auf einmal anderen ein
Franz Josef Czernin: Märchen als Reflexionsmedium

19:30 Konzert
Roland Josef Leopold Neuwirth & Extremschrammeln

Sonntag, 4. Oktober 1998, 11 Uhr in der Oedmühle in Kasten
Nachlese