Bodo Hell und Erwin Rehling, Foto: Götz Bury

3. Oktober 2021 um 15:30 Uhr bei der Phyllotaxis-Irrsee von Sjoerd Buismann (Mondsee Land Art)

Die Phyllotaxis-Irreee befindet sich am südlichen Seeufer des Irrsees auf der Anhöhe neben dem Ederbauer

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt; bitte bei Bedarf Sitzgelegenheit/Decke/Schirm mitbringen; Parkplätze sind auf der Wiese ausgemäht

Kartenpreis 8 € (ermäßigt 4 €)

Voranmeldung unter
Es gelten die zum Veranstaltungszeitpunkt aktuellen Covid-Regelungen (3-G-Regel, Maske empfohlen)

BODO HELL: geb. 1943 in Salzburg, Philosophie- und Musikstudium (Orgel), lebt in Wien und seit Jahren als Hirte am Dachstein. — Prosa, Radio, Theater, Schrift im öffentlichen Raum, Texte zur bildenden Kunst, Fotos, Filme, Musik, Ausstellungen, Almwirtschaft, Hörspiele, CDs.
Bücher (Auswahl): Dom Mischabel Hochjoch (1977),
Der Donner des Stillhaltens/Larven Schemen Phantome (1986),
666. Erzählungen (1987), Gang durchs Dorf: Fingerzeig/
Blumenwerk (1992), An der Wien (1997), Die Devise lautet.
Erzählung (1999), Im Prinzip gilt, Erzählung (2001), Tracht:
Pflicht, Lese- und Sprechtexte (2003), Herbe Garbe, Weiberkittel,
Von Heiligen, Pflanzen und Substanzen (2008), Nothelfer (2008),
Immergrün, Sudarium (2011), Untersberg (2012), Landschaft mit Verstoßung (2014), Ritus und Rita (2017), Auffahrt (2019), Ötzi 1991991 (2019) und viele andere.

Preise (u. a.): Rauriser Literaturpreis 1972, Erich-Fried-Preis 1991, Preis der Literaturhäuser 2003, Hausautor der Therme Vals (CH) 2004, Bachmann-Telekom-Preis 2006, Heimrad-Bäcker-Preis 2017, Christine-Lavant-Preis 2017, Großer Kunstpreis des Landes Salzburg 2019.

Weitere Informationen: https://www.bodohell.at

ERWIN REHLING, geb. 1954 in Soyen am See, Studium der Bayerischen Geschichte, ist Perkussionist.

Weiter Informationen: http://www.erwin-rehling.de

Die Künstlerin Inge Dick erhält den Österreichischer Kunstpreis – Fotografie 2020 für ihr Werk. Inge Dick ist die Initiatorin von Mondsee Land Art und Ehrenmitglied von Mundwerk. Wir gratulieren ganz herzlich!

Der LYRIKPREIS DES MONDSEELANDES 2017 geht an die in Berlin lebende Dichterin DANIELA SEEL.

Aus der Begründung der Jury: „Daniela Seels Gedichte zeichnen sich durch eine bildreiche Sprache aus, die die Beziehung des Ich zur Welt und zur eigenen Existenz einem radikalen Zweifel unterzieht. Aus diesem Zweifel, dem rebellischen Kern von Seels Gedichten, geht eine neue, eigene Wirklichkeit hervor, die sich durch die Musikalität, die Intensität und die märchenhaften Züge ihrer Sprache mitteilt.“

Der Preis ist mit 7500,- Euro dotiert. Die Jury-Sitzung fand am 25. November 2017 statt, die Preisverleihung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Jury: Ilma Rakusa (Zürich), Hans Höller (Salzburg), Steffen Popp (Berlin) und Anton Thuswaldner (Salzburg).

Eric Dupont liest aus seinem Roman „Die amerikanische Braut“.

Lesung am Freitag, 19. Mai 2017, um 19:00 Uhr in der Oedmühle in Kasten

Hermann Beil liest Thomas Bernhards „Wittgensteins Neffe“

Lesung am 2. August 2016 um 19:00 Uhr in der Oedmühle in Kasten

Der Literaturpreis des Mondseelandes (Mondseer Lyrikpreis 2015) in Höhe von 7.500€ wurde in der Jurysitzung am 7. Dezember 2015 Steffen Popp (geb. 1978), aus Berlin zuerkannt.

Jury: Kerstin Preiwuss, Leipzig Ilma Rakusa, Zürich Klaus Siblewski, München Anton Thuswaldner, Salzburg.

Aus der Begründung der Jury: „Steffen Popp erhält den Mondseer Lyrikpreis 2015 für seine Gedichte, in denen er elementaren Begriffen wie Erde, Traum und Feuer nachgeht. Er deutet sie mit kunstvoller Gelassenheit und schafft dabei Welten, die gleichermaßen Teil unserer Erfahrung sind, und verwandelt diese poetisch.“

Die Preisverleihung erfolgt Anfang 2016.

Hans Kumpfmüller liest „Ganz oben in Südtirol… eine Zeitreise“.

Lesung, Diskussion und Mundart am Dienstag, 12. Mai 2015 um 19:00 Uhr in der Oedmühle in Kasten

Dienstag, 15. Juli 2014, 19:00 Uhr
OEDMÜHLE IN KASTEN 31,
4893 ZELL AM MOOS/TIEFGRABEN
Eintritt: 7 €

TANJA MALJARTSCHUK: geb. 1983 in Ivano-Frankivsk (Stanislau), Ukraine. Philologie-Studium an der Prykarpattia National Universität.

Einige Jahre Fernsehjournalistin in Kiew. Lebt seit 2011 in Wien.
Bisher Veröffentlichung von sechs Büchern in ukrainischer Sprache.

Erzählungen und Essays wurden in mehrere Sprachen übersetzt (unter anderem ins Englische, Polnische, Russische, Tschechische, Bulgarische und Slowenische). 2009 erschien ihr Erzählband „Neunprozentiger Haushaltsessig“ in deutscher Sprache (Residenzverlag).

Auszeichnungen: Vilenica-Kristall 2013, Joseph Conrad Award 2013.

Aufenthaltsstipendien u.a. in der Villa Decius, Krakau; Kultur Kontakt, Wien. Einladung zu mehreren Europäischen Projekten, sowie Lesereisen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

2013 erschien der Roman „BIOGRAFIE EINES ZUFÄLLIGEN WUNDERS“ ebenfalls im Residenzverlag (übersetzt von Anna Kauk).

Pressestimmen: Hier schlägt die Ironie in Sarkasmus um, das Lächeln gefriert einem auf den Lippen. (…) Es ist ein ebenso wunderbares wie bitteres Buch, eine schreiende Anklage in Prosa (…). Über diese Tristesse erhebt sich Lena, ein weiblicher Don Quichotte der Erniedrigten und Beleidigten, wie ein schwebender Chagallscher Engel.

… ein amüsanter Schelminnenroman …, eine sarkastische Abrechnung mit der postkommunistischen Tristesse in ihrem Heimatland, eine unterhaltsame Groteske. (Günter Kaindlsdorfer, Ö1)

Der neue Roman ist selbst ein Wunder. (…) Auch in ihrem zweiten, ins Deutsche übersetzten Buch erweist sich die junge ukrainische Autorin als präzise Beobachterin, als Meisterin der Lakonie. Dabei entwirft sie ein gleichermaßen apokalyptisches, witziges und zutiefst poetisches Portrait der postsowjetischen Umbruchsgesellschaft in ihrem Land … (Mirko Schwanitz WDR 5)

„ … ein als Bildungsroman verkleidetes Schelmenstück. Die neue Weltordnung verlangt den Ukrainern grenzenlose Anpassungsfähigkeit ab. Zugleich spürt Lena instinktiv, das ihre Landsleute der Erlösung bedürfen. Was noch mehr zählt: Sie sind dieser auch würdig. (Ronald Pohl, DER STANDARD)

… Eine neue, kraftvolle Stimme aus der Ukraine … Mit viel Witz und großer Klarheit … (Moses Fendel, Mosaik, WDR 3)

Ich finde das Buch einfach genial. (Juri Andruchowytsch, Schriftsteller)

Ein sicherlich spannender und interessanter Abend: einerseits die Literatur, andererseits die Sicht der Autorin auf die derzeitige Situation in ihrer Heimat Ukraine.
(Sabine Berking FAZ)

Mittwoch, 12. Dezember 2012, 18:00 Uhr
im Fürstenzimmer des Schlosses Mondsee

MR Dr. Helmut Palzinsky, Mundwerk

Nadja Küchenmeister, Berlin

VERLEIHUNG DES PREISES

durch Hofrat Dr. Reinhard Mattes, Landeskulturdirektor von OÖ

LESUNG DER PREISTRÄGERIN
KERSTIN PREIWUSS

Worte des Bürgermeisters Karl Feurhuber, Mondsee

Musikalische Umrahmung:

Laura Laszloffy, 17J., Harfe
LMS Mondsee/Mozarteum Salzburg

Anschließend Einladung zu einem Umtrunk.

Der MONDSEER LYRIKPREIS 2012

wurde in der Jurysitzung am 17. November 2012 der Schriftstellerin Kerstin Preiwuß
zuerkannt. Der Preis wurde heuer zum 8. Mal ausgeschrieben und ist mit 7 500 € dotiert.

Jury: Ilma Rakusa, Zürich, Nadja Küchenmeister, Berlin, Hans Höller, Salzburg, Klaus
Siblewski, München und Anton Thuswaldner, Salzburg

Aus der Jurybegründung: „ … Die Gedichte der Autorin Kerstin Preiwuß zeichnen sich
durch Vielstimmigkeit aus, in der sich Anklänge an das Märchen und an Zaubersprüche
finden. Die Lyrikerin nimmt Formen des klassischen Gedichts auf und verwandelt diese
in eine einfache und zugleich rätselhafte Bildsprache voller Musikalität …“

Kerstin Preiwuß: geb. 1980 in Lübz, lebt als freie Autorin in Leipzig. 2006 Debüt mit
dem Gedichtband „Nachricht von neuen Sternen“. 2008 erhielt sie das Hermann-Lenz-
Stipendium. 2010 – 2012 Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift „Edit“. 2012 erschien
ihr Gedichtband „Rede“ im Suhrkamp-Verlag.

Bisherige Preisträger des Mondseer Lyrikpreises: Norbert Hummelt, Oswald Egger,
Michael Donhauser, Jan Wagner, Ron Winkler, Erwin Einzinger, Nadja Küchenmeister.

Wir danken für die Unterstützung:
Kulturdirektion des Landes Oberösterreich
Marktgemeinde Mondsee
Gemeinden des Mondseelandes: Tiefgraben, St. Lorenz und
Innerschwand
Raiffeisenbank Mondseeland

Bilder: Ingrid Schreyer
Musikalische Umrahmung:Landesmusikschule Mondsee
Streichquartett 4Elemente

Cyndi Widlroither, Bernhard Berliz,
Fabio Muscas, Luca Muscas

Dienstag, 6. November 2012, 19:00 Uhr
OEDMÜHLE IN KASTEN 31,
4893 ZELL AM MOOS/TIEFGRABEN
Eintritt: € 7,- Jugend: € 4,-

Jahrelange Erfahrungen in der Almwirtschaft und das gemeinsame Interesse am „sogenannten Nutztier“ sind die Bindeglieder im neuesten Buch „NACHSUCHE“ (Edition Krill in Wien, November 2012).
Text: BODO HELL (Schriftsteller und Hirte)
Bilder: INGRID SCHREYER (Bildende Künstlerin und Sennerin)
Sie gibt die Szenen vor, und er erzählt die Geschichten weiter.

BODO HELL: geb. 1943 in Salzburg, Philosophie- und Musikstudium (Orgel), lebt in Wien und seit Jahren als Hirte am Dachstein. — Prosa, Radio, Theater, Schrift im öffentlichen Raum, Texte zur bildenden Kunst, Fotos, Filme, Musik, Ausstellungen, Almwirtschaft, Hörspiele, CD.
Bücher (Auswahl): Dom Mischabel Hochjoch (1977),
Der Donner des Stillhaltens/Larven Schemen Phantome (1986),
666. Erzählungen (1987), Gang durchs Dorf: Fingerzeig/
Blumenwerk (1992), An der Wien (1997), Die Devise lautet.
Erzählung (1999), Im Prinzip gilt, Erzählung (2001), Tracht:
Pflicht, Lese- und Sprechtexte (2003), Herbe Garbe, Weiberkittel,
Von Heiligen, Pflanzen und Substanzen (2008), Nothelfer (2008),
Immergrün, Sudarium (2011) und viele andere.
Preise: Rauriser Literaturpreis 1972, Erich-Fried-Preis 1991, Preis
der Literaturhäuser 2003, Bachmann-Telekom-Preis 2006, u.a.
Hausautor der Therme Vals (CH) 2004.

INGRID SCHREYER: geb. 1973 in Bad Aussee, Studium für Bildnerische Erziehung und Philosophie, Psychologie und Pädagogik an der Kunsthochschule Mozarteum und
Universität Salzburg. Seit 1998 künstlerische Assistenz bei Dieter Kleinpeter/Malerei am Mozarteum.
Landwirtschaftliche Erfahrung als Hirtin und Sennerin auf Almen. Zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen.
Lebt in Salzburg.