Gespräch und Lesung mit Musik

Samstag, 20. Juni 2026
Schloss Mondsee, Galerie im Schlosshof, Schlosshof 1a, 5310 Mondsee

18:00 Uhr
DIE SIEBEN TODSÜNDEN DER DONAUMONARCHIE
Einladung zu einem Gespräch über Robert Hamerling, Adalbert von Goldschmidt und die österreichische Literatur der frühen Moderne.


Christian Filips, Schriftsteller, Übersetzer, Theaterregisseur, Konzertdramaturg aus Berlin 

und

Univ. Prof. Dr. Werner Michler für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Salzburg

im Gespräch

19:00 Uhr
DER UNSTERBLICHKEITSCLOWN
Sophie Rois und Christian Filips lesen und singen Adalbert von Goldschmidt und seine Zeitgenossen Karl Kraus, Hugo von Hofmannsthal, Arnold Schönberg
Klavier: Dongkyu Leo Kim

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Programmbereich „Figurationen des Übergängs“ bei Wissenschaft & Kunst (Universität Salzburg/Universität Mozarteum Salzburg) und mit Unterstützung der Raiffeisenbank Mondseeland eGen statt.


Eintritt frei, Spenden sind willkommen
Begrenzte Plätze – Anmeldung erbeten unter:

CHRISTIAN FILIPS

Foto Christian Filips: ©Yaman Rai

Christian Filips, geb. 1981 ist Schriftsteller, Theaterregisseur, Konzertdramaturg und Übersetzer. Er studierte Philosophie, Literatur- und Musikwissenschaft in Wien und Berlin. Für seine ersten Gedichte wurde er 2001 mit dem Rimbaud-Preis des
Österreichischen Rundfunks ausgezeichnet. Seit 2010 ist er Herausgeber der roughbooks, einer Reihe für zeitgenössische Lyrik, seit 2024 zusätzlich die Reihe Poesie Dekolonie. Seine Stücke wurden in mehreren großen Theatern in Berlin gezeigt, u.a. in der Volksbühne Berlin, aber auch in Städten wie Mumbai oder Nairobi. Im Jahr 2023 kuratierte er poetica 8, ein Festival für Weltliteratur in Köln und erhielt den Literaturpreis für Poesie als Übersetzung der Stadt Erlangen. Filips lebt und arbeitet in Berlin. Im Jahr 2025 erhielt er den Lyrikpreis des Mondseelands.

SOPHIE ROIS

Foto © Luna Zscharnt

Sophie Rois, geb. 1961 in Linz, absolvierte ihre Schauspielausbildung am Max Reinhardt Seminar Wien. Seit 1993 gehörte sie dem Ensemble der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz an, zu der sie nach Spielzeiten beim Berliner Ensemble (2018-2022) wieder in das Ensemble hin zurückkehrte. Dort wirkte sie in zahlreichen Inszenierungen von Christoph Schlingensief, Christoph Marthaler, Frank Castorf (Pension Schöller, Die Dämonen, Des Teufels General) und René Pollesch mit. In Inszenierungen Polleschs und Castorfs gastierte sie auch am Burgtheater Wien. 1998 spielte sie die Buhlschaft in Hofmannsthals Jedermann bei den Salzburger Festspielen. 2018 erhielt sie für ihre Darstellung der Hexe in der Volksbühnen-Inszenierung von Faust. Der Tragödie zweiter Teil den Gertrud-Eysoldt-Ring. Einem breiten Kino- und TV-Publikum ist sie zudem aus Filmen wie Detlev Bucks Wir können auch anders… (1998), Heinrich Breloers Die Manns – ein Jahrhundertroman (2001), Clemens Schönborn Fräulein Phyllis (2004), Tom Tykwers Drei (2010) und verschiedenen Tatort– und Polizeiruf 110-Folgen bekannt. 2016 wurde Sophie Rois mit dem Deutschen Hörbuchpreis in der Kategorie Beste Interpretin für ihre Lesung von Baba Dunjas letzte Liebe von Alina Bronsky ausgezeichnet. Seit 2017 ist Sophie Rois Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

DONGKYU LEO KIM 

Erhielt ab dem Alter von vier Jahren Klavierunterricht. Seine ersten Studien absolvierte er an der Korea National University of Arts im Alter von 16 Jahren bei Choong-Mo Kang. Mit 17 Jahren setzte er seine Studien an der Universität der Künste Berlin fort, unter der Anleitung von Elena Lapitskaja, Lucas Blondeel und Wolfgang Manz und schloss ein Studium mit dem Master-Grad ab. Anschließend absolvierte er sein Konzertexamen mit besonderer Auszeichnung bei Thomas Hell an der Hochschule für Musik Mainz der Johannes Gutenberg-Universität. Ein besonderer Fokus als Pianist liegt auf spätromantischen Werken der katalanischen Pianistenschule (Albeniz und Granados). 2021 legte er mit diesem Repertoire sein CD-Debüt beim spanischen Label KNS Classical vor. Auch Crossover-Projekte mit Performancekünstlern an der
Volksbühne Berlin (Maximilian Brauer, Susanne Bredehöft, Margarita Breitkreiz sowie Entdeckungen unbekannter Komponisten wie Adalbert von Goldschmidt und Emília Miret i Soler prägen seine künstlerische Arbeit. 2025 wurde sein interdisziplinäres Projekt Piano for non-senses. Eine Post-Fluxus-Aktion nach Nam June Paik vom Hauptstadtkulturfonds gefördert. Seit 2021 lehrt er als Dozent für Klavier an der Hochschule für Musik Mainz der Universität Mainz.

WERNER MICHLER

Foto Werner Michler: ©privat

Univ.-Prof. Dr. Werner Michler, geb. 1967 in Wien, studierte Germanistik und Philosophie an der Universität Wien. Er war von 1992-1998 Mitarbeiter an FWF-Forschungsprojekten zum Literarischen Leben in Österreich 1848-1890, bis 1997 im
Rahmen des Trilateralen Forschungsschwerpunkts Differenzierung und Integration (BRD, A, CH). 2001 erhielt er den Figdor-Preis für Sprach- und Literaturwissenschaften der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. 2001/02 war er Research Fellow am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) Wien und 2003 Visiting Scholar an der University of Oxford (GB). Seit 2013 ist er Universitätsprofessor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Salzburg. Er ist Leiter des Stefan Zweig Haus – Stefan Zweig Zentrum und Literaturarchiv Salzburg, Leiter des Programmbereichs Figurationen des Übergangs am Interuniversitären Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst (Universität Salzburg/Universität Mozarteum (gem. m. Hildegard Fraueneder), stv. Leiter des Doktoratskolleg Ästhetische Kommunikation sowie wissenschaftlicher Leiter des Franz Werfel-Stipendienprogramms – Exzellenzprogramm des BMBWF/internationales Netzwerk österreichische Literatur.

Alle Fotos: Ute Brandhuber-Schmelzunger

Der Verein Mundwerk – Literatur im Mondseeland lud am 6. März 2026 zu einem Lyrikfest an Bord der MS Odilo ein. 

Auf ausverkaufter Fahrt wurde die Jury-Vorsitzende des Lyrikpreis des Mondseelands, Ilma Rakusa, anlässlich Ihres 80. Geburtstags für ihre feinfühlige Auswahl und große Kennerschaft bei der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger des Lyrikpreis gefeiert. 

Mit an Bord waren acht Preisträgerinnen und Preisträger, die die Jubilarin mit Lesungen eigener Texte beschenkten: 

– Yevgeniy Breyger (2023)

– Erwin Einzinger (2008) 

– Christian Filips (2025)

– Norbert Hummelt (1998)


– Steffen Popp (2015)

– Kerstin Preiwuß (2012)

– Daniela Seel (2017)

– Ron Winkler (2006)

Für Ihren vorbildlichen Einsatz für Kultur im Mondseeland seit Beginn der Vereinsgründung im Jahr 1998 bis zum heutigen Tag verlieh der Bürgermeister der Marktgemeinde Mondsee, Josef Wendtner, ihr die Mondseekrug-Ehrenmedaille. 

Andreas Unterweger, Herausgeber des Magazins manuskripte, überreichte Ilma Rakusa als Überraschungszugabe eine Vorschau ihr gewidmeter Texte, die in der April-Ausgabe des Magazins erscheinen werden. 


Unser besonderer Dank für die Unterstützung bei der Ausrichtung des Fests gilt den Mondseelandgemeinden, der Kulturförderung des Landes Oberösterreich, der Bundesrepublik Österreich, Bau Mayr aus Waldzell, Mondseeschifffahrt Hemetsberger, Eurospar Feurhuber und Blumengeschäft Wuchs, Mondsee.

Foto: Ute Brandhuber-Schmelzinger

LYRIKFEST FÜR ILMA RAKUSA, JURY VORSITZENDE DES LYRIKPREIS DES MONDSEELANDS ANLÄSSLICH IHRES 80. GEBURTSTAGS

Freitag, 6. März 2026, 16:30 Uhr

Herzog Odilo, Schiffsanlegestelle Hemetsberger, Promenade Mondsee

Der Verein Mundwerk – Literatur im Mondseeland lädt Sie, Ihre Freunde und Familien herzlich ein zu einem Lyrikfest an Bord der Herzog Odilo.

Anlässlich des 80. Geburtstag der Jury-Vorsitzenden des Lyrikpreis der Mondseelands, Ilma Rakusa, möchten wir mit Ihnen und Preisträgerinnen und Preisträgern des Lyrikpreis feiern und uns bei Ilma Rakusa für Ihre feinfühlige Auswahl und große Kennerschaft bei der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger bedanken. An Bord der Herzog Odilo erwarten Sie Lesungen von folgenden Preisträgerinnen und Preisträgern des Lyrikpreises des Mondseelands:

Yevgeniy Breyger (2023)
Erwin Einzinger (2008)
Christian Filips (2025)
Norbert Hummelt (1998)
Nadja Küchenmeister (2010)
Steffen Popp (2015)
Kerstin Preiwuß (2012)
Daniela Seel (2023)
Ron Winkler (2006)

Abfahrt:
16:30 Uhr, Herzog Odilo, Schiffablegestelle Hemetsberger / Promenade Mondsee, Seebadstraße 3, 5310 Mondsee
(bitte um 16:15 Uhr vor Ort sein)

Eintritt:
Eintritt inkl. Schifffahrt: € 25,00

Dauer:
2 Stunden

Anmeldung erbeten unter:  
(Die Anzahl der Plätze ist begrenzt)

Weiterführende Informationen

ILMA RAKUSA
Ilma Rakusa wurde am 2. Januar 1946 als Tochter eines Slowenen und einer Ungarin in Rimavská Sobota (Slowakei) geboren. Ihre frühe Kindheit verbrachte sie in Budapest, Ljubljana und Triest. 1951 übersiedelte sie mit den Eltern nach Zürich. Von 1965 bis 1971 studierte sie Slawistik und Romanistik in Zürich, Paris und St. Petersburg. Ihre Dissertation „Studien zum Motiv der Einsamkeit in der russischen Literatur“ kam 1973 beim Peter Lang Verlag heraus. 1977 debütierte sie mit der Gedichtsammlung „Wie Winter“. Seither sind zahlreiche Lyrik-, Erzähl- und Essaybände erschienen.
llma Rakusa übersetzt aus dem Russischen, Serbokroatischen, Ungarischen und Französischen, als Publizistin (Neue Zürcher Zeitung,  Die Zeit) und als Lehrbeauftragte setzt sie sich für die Vermittlung osteuropäischer Literaturen ein. Ihre Arbeit wurde mit namhaften Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Ilma Rakusa ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Sie lebt in Zürich.

Sie ist seit 1998 Jury-Vorsitzende des Lyrikpreis des Mondseelands.

Am 5.3. liest Ilma Rakusa im Literaturhaus Salzburg aus ihrem neuen Buch „Wo bleibt das Licht“ (2025).
Veranstalter: prolit

WÜRDIGUNGEN ZUM 80. GEBURTSTAG

https://www.pressreader.com/austria/der-standard/20251227/282291031590137
https://www.sn.at/kultur/ilma-rakusa-kriegstagebuch-mit-eigenen-gedanken-traeumen-und-erinnerungen-art-628067
https://www.bluewin.ch/de/entertainment/tv-film/poesie-gegen-ideologie-die-autorin-ilma-rakusa-wird-80-3032264.html
https://art.at/av/video/onDemamdVideoNews64184
https://www.swissinfo.ch/ger/poesie-gegen-ideologie%3A-die-autorin-ilma-rakusa-wird-80/90715927
https://www.news.at/news/trotz-allem-trostlich-tagebuchprosa-von-ilma-rakusa
https://www.sn.at/kultur/literatur/schweizer-autorin-ilma-rakusa-feiert-80-geburtstag-art-628052
https://oe1.orf.at/programm/20260104/821969/Ilma-Rakusa-zum-80-Geburtstag

Wir bedanken uns für die Unterstützung durch die Mondseelandgemeinden, die Kulturförderung des Landes Oberösterreich, der Bundesrepublik Österreich und Bau Mayr, Waldzell.

Am Sonntag, den 24. Oktober las Elke Laznia im Schloss Mondsee aus ihrem 2024 im Verlag Müry Salzmann erschienenen Buch „fischgrätentage“ – einer poetischen Reise in eine Zwischenwelt, in der Körper und Geist, Erinnerung und Verlust sich eindrücklich begegnen. Der Text lotet aus, was bleibt, wenn Zeit und Gebrechen sich zuspitzen.


Die Einführung übernahm Dr. Romana Sammern vom Verein Mundwerk Literatur im Mondseeland. Die Moderation lag in den Händen der Verlegerin Mona Müry, die durch die Lesung führte und die Lesung so für alle zu einem anregenden Literatur-Nachmittag machte.

Wir danken Elke Laznia sehr für Ihre Lesung und allen, die am Sonntag nicht dabei sein konnten, empfehlen wir das Buch für die verbleibenden Sommertage zum Nachlesen!

© Fotos: Ute Brandhuber-Schmelzinger

FISCHGRÄTENTAGE

Sonntag, 24. August um 17 Uhr im Schloss Mondsee, kleiner Saal

Elke Laznia liest aus ihrem neuesten Werk „Fischgrätentage“, erschienen 2024 im Müry Salzmann Verlag, Wien.
Sie führt uns in eine Zwischenwelt, deren Ausgang offen ist. Freilich ist es am Ende die Sphäre des Todes, vorerst aber des zunehmenden Körperverlusts, der Gebrechen und Traumgespinste, zugleich auch der Nähe und des Vertrauens.

Elke Laznia fokussiert in fischgrätentage das, was die Zeit mit unseren Körpern macht, mit unserem Geist, was Bindungen sind, was von ihnen bleibt. Und immer geht es um den Verlust. Der Verlust als die Quelle, an die jede/r angeschlossen ist. Der Verlust, der teilbar und mitteilbar ist. Es ist ein poetisches Schreiben entlang der letzten Dinge, wider das Nützlichkeitsdenken und die marktgängige Optimierung unseres Bewusstseins. Damit der menschliche Geist nicht restlos von der Maschine ersetzt wird, darf er nicht selbst maschinenhaft werden. Lyrik ist dabei ein wirksames Antidot.

“Mit fischgrätentage schreibt sich Elke Laznia in die erste Reihe der österreichischen Gegenwartsliteratur.” Katja Gasser, ORF

TICKETS:
EUR 10,00, ermäßigt EUR 8,00

VORANMELDUNG GERN UNTER:

ZUR AUTORIN
Geboren 1974 in Klagenfurt, lebt als freie Schriftstellerin in Salzburg.
Textveröffentlichungen in manuskripte, SALZ etc.
Preise u. a.:
2012 Rauriser Förderungspreis
2013 Maria-Zittrauer-Lyrikpreis
2021 Feldkircher Lyrik-Publikumspreis
2023 Klagenfurter Kulturpreis
2025 Helena-Adler-Preis für rebellische Literatur

Veröffentlichungen im Müry Salzmann Verlag:
Kindheitswald (2014)
Salzgehalt (2017)
Lavendellied (2019)
Fischgrätentage (2025)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Musiktagen Mondsee 2025 – Robert Schumann „Poesie in Tönen“.


Diesen Abend im Konzert um 19 Uhr zu Bach, Schumanns zweitem großen Vorbild neben Beethoven:

W. A. Mozart Adagio und Fuge für Streichquartett, KV 546
R. Schumann 6 Studien in kanonischer Form, op. 56
J. Widmann Versuch über die Fuge für Sopran und Streichquartett
J. S. Bach 3. Brandenburgisches Konzert G-Dur, BWV 1048
J. S. Bach Violinkonzert E-Dur, BWV 1042

Weitere Informationen unter musiktage-mondsee.at

mit Lesungen von Jan Wagner, Ilma Rakusa und Yevgeniy Breyger

Anlässlich der Jurysitzung zum Lyrikpreis des Mondseelandes findet am 18. Mai 2025 um 13:00 Uhr ein Lyrikfest auf der MS Mondseeland statt. Auf dem Programm stehen Lesungen von Jan Wagner und Yevgeniy Breyger, beide ehemalige Preisträger des Lyrikpreises (2004 bzw. 2023), sowie der Schriftstellerin, Übersetzerin und Jurorin Ilma Rakusa.

Jan Wagner, geboren 1971 in Hamburg, lebt als Lyriker, Essayist und Übersetzer in Berlin. Er studierte Anglistik in Hamburg, Dublin und Berlin und wurde für seine Gedichtbände vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis der Leipziger Buchmesse (2015) und dem Georg-Büchner-Preis (2017). Sein jüngster Gedichtband, Steine & Erden, erschien 2023 bei Hanser Berlin.

Yevgeniy Breyger wurde 1989 in Charkiw (Ukraine) geboren und lebt heute in Wien. Nach Studien des Kreativen Schreibens in Hildesheim und Leipzig sowie Kuratorischen Studien in Frankfurt wurde er mit zahlreichen Preisen geehrt, zuletzt mit der Shortlist des Literaturpreises der deutschen Wirtschaft. Sein jüngster Gedichtband, Frieden ohne Krieg, erschien 2023 bei kookbooks und wurde mit dem Lyrikpreis des Mondseelandes ausgezeichnet.

Ilma Rakusa, geboren 1946 in der Slowakei und wohnhaft in Zürich, promovierte über die russische Literatur und ist als Autorin und Übersetzerin tätig. Für ihr literarisches Werk wurde sie unter anderem mit dem Schweizer Buchpreis (2009) und dem Kleist-Preis (2019) ausgezeichnet. Ihr jüngster Gedichtband Kein Tag ohne erschien 2022 im Literaturverlag Droschl.

Das Lyrikfest wird durch die großzügige Unterstützung des Landes Oberösterreich und der Kulturförderung des Bundes ermöglicht.

Sonntag 18. Mai 2025,12:45 Uhr

Schiffhaltestelle Meindl / Apollo / Promenade Mondsee

Eintritt inkl. Schifffahrt € 20 / Dauer 1,5 h / pünktliche Abfahrt um 13 Uhr

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung unter

An einem strahlenden Herbstnachmittag am 12.10.2024 begrüßte Obfrau Romana Sammern Freunde und Wegbegleiter der Mondsee Land Art zu einem besonderen Treffen. Am Fuße des Guglhupfbergs, im Schatten der mächtigen Linde, wurde gemeinsam auf 25 Jahre Mondsee Land Art zurückgeblickt.


Die Initiatorin Inge Dick und Josef Wendtner, damals Obmann des Regionalentwicklungsverbands und heute Bürgermeister von Mondsee, gewährten Einblicke in die Entstehung des Projekts. Die Anwesenden erfuhren von der Motivation, den Diskussionen und Mühen, die zur Realisierung der sechs Kunstinstallationen führten. Heute sind diese zu einzigartigen Wahrzeichen der Region geworden und haben einfache Plätze zu besonderen Orten der Naturerfahrung gemacht.


Seit 2021 betreut der Verein Mundwerk – Literatur im Mondseeland die Kunstwerke und macht sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Ein neuer Flyer, der auch die Brücke ins digitale Zeitalter schlägt, informiert über die einzelnen Installationen und stellt das jüngste Projekt von Laurien Bachmann am Kienbergwandtunnel vor, welches am 5. April 2025 eröffnet wird.

Ursprünglich sollte die musikalische Gestaltung des Nachmittags von Bodo Hell und Erwin Rehling übernommen werden. Da Bodo Hell am Dachstein geblieben ist, musizierte Erwin Rehling allein und ließ bewusst Pausen, die als literarische Leerstellen an die Stimme seines Freundes erinnerten. Dieser bewegende Moment hinterließ bei allen Anwesenden einen tiefen Eindruck.



Wir möchten uns herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern bedanken, die großzügig zu einem beachtlichen Betrag beigetragen haben. Diese Spenden fließen sowohl in die Pflege der imposanten Linde, unter deren Schatten sich Besucher weiterhin ausruhen können, als auch in die Unterstützung der Bergrettung am Dachstein, die unermüdlich bei der Suche nach Bodo Hell im Einsatz war.

Alle Fotos: Ute Brandhuber-Schmelzinger

An einem sehr heißen Juni-Nachmittag nahm uns  die Autorin Birgit Birnbacher am 29. Juni 2024 mit auf eine Reise aufs Land und beleuchtete in ihrer Lesung aus ihrem aktuellen Roman <<Wovon wir leben>>, erschienen im Zsolnay Verlag, wie Geschlechterrollen und -erwartungen auf dem Land das Leben der Bewohner:innen nachhaltig prägen. 

Birgit Birnbacher, Bachmann-Preisträgerin des Jahres 2019, begeisterte uns mit ihrem Humor und ihrem genauen Blick auf typisch weibliche und männliche Land-Biographien ohne diese zu bewerten. Umso angeregter war die Diskussion im Anschluss an diese Lesung, die von Uta Degner fachkundig moderiert wurde.

Wir danken Nicolette Waechter, dass wir die Lesung in ihrem wunderbaren Garten des Kulturgut Höribach abhalten konnten und Luisa Thies von der Buchgalerie Wechselseitig in Salzburg für die Betreuung des Büchertischs.

Fotos: Ute Brandhuber-Schmelzinger

Vielen Dank, dass so viele von Ihnen mit uns Yevgeniy Breyger, den Preisträger des 12. Lyrikpreis des Mondseelands am 4. Mai im Fürstenzimmer des Schloss Mondsee gefeiert haben!

Unser besonderer Dank gilt dabei der Jury des Lyrikpreis des Mondseelands: Uta Degner, Mara-Daria Cojocaru (Preisträgerin 2021) und der Jury-Vorsitzenden und Laudatorin Ilma Rakusa für das Lesen, Auswerten und angeregte Diskutieren der eingereichten Texte. Wir sind sehr glücklich über die Entscheidung der Jury, Yevgeniy Breyger als Preisträger des Lyrikpreises ausgewählt zu haben.

Darüber hinaus möchten wir uns auch sehr herzlich bei Josef Wendtner, Bürgermeister der Marktgemeinde Mondsee, für seine rundum gelungene Ansprache zur Preisverleihung bedanken. Ohne die Unterstützung der Marktgemeinde Mondsee, den Gemeinden des Mondseelandes, der Kulturdirektion des Landes Oberösterreich sowie privaten Spender*innen wäre diese Veranstaltung nicht möglich!
Besonders gut hat uns auch die musikalische Begleitung durch den Cellisten Leonardo Petracci der Universität Mozarteum gefallen. Vielen Dank für die so passende Stückeauswahl.

v.l.n.r.: Ilma Rakusa – Vorsitzende der Jury, Josef Wendtner – Bürgermeister Mondsee, Yevgeniy Breyger – Preisträger 2023, Romana Sammern – Obfrau Mundwerk, Uta Degner – Jurymitglied

Und natürlich danken wir in erster Linie heute dem Preisträger Yevgeniy Breyger für die wunderbare Lesung und die anschließende Diskussion mit Ilma Rakusa und dem Publikum.


Die Laudatio von Ilma Rakusa zum Nachlesen

Ilma Rakusa
Laudatio auf Yevgeniy Breyger  (Lyrik-Preis des Mondseelandes 2024)

Meine Damen und Herren, liebe Poesiefreunde, lieber Yevgeniy!

Was geschieht, wenn ein Lyriker, der nie um Worte verlegen war, plötzlich nicht weiter weiss, weil es ihm die Sprache buchstäblich verschlägt? So ist es Yevgeniy Breyger ergangen, als Russland am 24. Februar 2022 die Ukraine überfiel. Breyger wurde 1989 in Charkiw in einer russischsprachigen ukrainisch-jüdischen Familie geboren, später übersiedelte er nach Deutschland. Seine Texte schrieb er auf Deutsch.
Im Februar 2022 hatte Breyger gerade seinen dritten Gedichtband beendet. Doch nach dem Überfall der Russen erschien er ihm als Makulatur. Was sollte diese barocke Sprache voller Wortspiele, die er bisher mit Erfolg verwendet hatte, jetzt, wo in seiner Heimat Krieg herrschte? Mit einem Mal war alles anders. Es zog ihm den Boden unter den Füssen weg. Und aus Verzweiflung, Ohnmacht und Wut begann er, über eben diese Verzweiflung, Ohnmacht und Wut zu schreiben: ungeschönt, roh, anklagend, fragend, wie ein moderner Hiob, der die Welt nicht mehr versteht und den Allerhöchsten zur Rechenschaft zieht.

Entstanden ist so der Gedichtband „Frieden ohne Krieg“, ein Gedichtband, wie es keinen zweiten gibt, und zweifellos der eindrücklichste aus der Feder von Yevgeniy Breyger. Auch der authentischste, wenn ich diesen etwas strapazierten Ausdruck verwenden darf. Denn in diesen Gedichten geht es um Existenzielles, Wesentliches, um Leben und Tod. Und um Wahrheit und Wahrhaftigkeit. Damit verbunden um Widerstand gegen Gewalt, Lüge, Krieg.
Der Dichter erkennt in seinem Schreiben eine nicht nur persönliche Notwendigkeit (auch wenn diese im Vordergrund steht), sondern eine umfassendere Mission. In seiner Münchner Rede zur Poesie mit dem vielsagenden Titel „Am Anfang knäulte das Wort, am Ende platzt der Gottballon“ (2023) hat es Breyger so formuliert: „Dort, wo ein Gedicht die Notwendigkeit erkennt, nicht bloss Spiegel der Gesellschaft zu sein, verzaubertes Kästchen, Trillerpfeife, Gummihandschuh zum Einmalnutzen und weg damit, sondern sich aufmacht, die Zusammensetzung der Welt zu verstehen, übertritt seine Substanz die Grenze von Gas zu Flüssigkeit, gerinnt und gerät in – reale – Bewegung. Es wird also lebenstüchtig und lebendig.“

Lebendig in diesem Sinne ist Breygers Gedichtband „Frieden ohne Krieg“, für den der Autor gleich vier Preise zugesprochen bekam: den Lyrik-Preis des Mondseelandes, den manuskripte-Preis, den Christine-Lavant-Preis und den Klopstock-Preis. Ganz zu Recht. Spekuliert darauf hatte er mitnichten, gehört er doch nicht zu jenen, die auf Bestätigung und Zustimmung aus sind. Er tat nur, was er tun musste: er ging mit seinem Schreiben aufs Ganze, „samt Überschreitung von eigenen (!) Reflexions- und Empfindungsgrenzen“ (wie es in der erwähnten Münchner Rede zur Poesie heisst).

Im ersten, umfangreichen Gedicht des Bandes, „du musst das hören“, berichtet er von seiner verwickelten Familiengeschichte: vom Zweiten Weltkrieg bis zur „ämterodyssee“ in Deutschland. Man liest dieses Gedicht mit atemloser Beklemmung, wobei die Namen der Verwandten alle auf Kyrillisch geschrieben sind: Mina, Wassja, Rosa, Schura, Sweta, Witalik, Ira, Lisa, Maxim. Und was für Lebensläufe sie haben! 

Im Gedicht „schäm dich“ reagiert Breyger zornig darauf, welche Stereotype Deutsche über Ukrainer und Russen verbreiten und was für Missverständnisse in den Medien grassieren. Das erfüllt ihn mit Fremdscham, die in persönliche Scham übergeht. Seine eigene Situation zwischen den Welten und Fronten reflektiert er ebenso klar wie emotional, etwa wenn er in einem Gedicht schreibt: „abends sitz ich im restaurant und sprech ein wenig russisch / da fällt mir ein, 2 sprachen sprech ich jetzt / deutsch, russisch, einmal die, die meine leute massengemordet / einmal die, die in deren fussstapfen treten wollen und meine andren leute umbringen.“ Kann man Tragik deutlicher zum Ausdruck bringen?

Noch einmal: Breyger bzw. sein lyrisches Alter ego hinterfragen in diesen Gedichten Gott, Welt und Ich, wobei von konkreten Begebenheiten/Fakten ausgegangen wird: Erlebnissen, Gesprächen, Talk-Shows, Bahnhofsszenen, Nachrichtenmeldungen, Befindlichkeiten. Im Gedicht „ich musste mich noch nie bei so vielen menschen entschuldigen“ kulminiert diese Befragung in der heftigen Bitte: „nimm mich, g’tt, meine augenblicke sind so lang wie 1000 züge / zieh mich, g’tt aus der misere / pflastre die pfade meiner liebsten mit sucht und substituten / schneid dir das dritte auge ein mit nem schweizer messer / LIEBER g’ott, oh g’ott, aus schlamm sei dein hirn / damit du mich verstehst / damit du meine liebsten trägst durch grelles denken / und dunkelheit – verkleidet als licht / und musik auf gelenken, friede, ohne krieg“.

Ja, das ist heftig, verzweifelt. Und Breyger macht kein Hehl daraus. Seine Wortwahl ist bewusst, zwischen alttestamentarisch und expressionistisch-modern, zwischen Gebetston und schnoddriger Umgangssprache; Klage und Anklage vermischen sich.

Selbstmitleid findet sich in den Gedichten kaum, Gewissenserforschung, Verletzlichkeit und Empathie hingegen oft. Erschütternd ein Gedicht aus dem Zyklus „streuobst“, das davon handelt, dass eine ukrainische Mutter ihrem Kind den Rücken beschriftet, damit es im Notfall identifiziert werden kann. Breyger zitiert – faktographisch – die Worte der Mutter: „Ich habe Vira beschriftet für den Fall, / dass uns etwas passiert und jemand / sie als einzige Überlebende aufnimmt.“ Als Kommentar fügt er hinzu: „Sasha Makoviy, die den Rücken ihrer Tochter zur Identifizierung mit Namen, Geburtsdatum, Telefonnummer und Kontaktadresse beschriftete, ist laut ihrem Instagram-Account mittlerweile aus der Ukraine geflüchtet. Am Dienstag, 5. April, postete sie ein Bild von dem blonden Mädchen – lächelnd, mit einem Strauss gelber Frühlingsblumen.“ Der Dichter Yevgeniy Breyger als Überbringer einer frohen Botschaft in schwieriger Zeit.
Radikal geht es im umfangreichen Schlusspoem des Gedichtbandes, „aprillen“, zu. Es beginnt mit dem neologistischen Titelwort: einem Verb, abgeleitet vom Monatsnamen April. Das Poem selbst ist in drei Sprachen verfasst: Deutsch, Englisch, Russisch (in kyrillischen Lettern geschrieben). Auf Übersetzungen der fremdsprachlichen Passagen wird verzichtet. Der Text hat etwas von einem multilingualen Singsang, vor allem beim Vortrag durch den Autor, und entfaltet eine ergreifende Welthaltigkeit. Die Schlussverse möchte ich Ihnen vorlesen:

„wohin zieht ihr mich [Vöglein des Verstands]? wohin legt ihr mich? / wohin folgt ihr mir? / worin zeigt ihr euch? / weil die zeit vergeht, wie ein holzmagnet, / sich an rinde reibt. in dem augenblick / als morgentau mir die farben leiht / für vergessen und erinnerung. / liebe Maschenka, schöne Zoenka, teure Katenka / auf dem fussmarsch von kazimierz  ins /wäldchen, fühlt euch frei neben dem männchen / mit ziegenhaar. es erhört eure bitten / es trinkt einen kaffee. / weissblaues licht trifft das gesicht / nur mich sieht man nicht. / ich verstecke mich wie eine göttin in einer skizze / sieh her, du sitzt / zwischen den üblichen toten. im tagebuch – grausamster / monat april.“
Wieder wird die jüdische Familiengeschichte aufgerufen, wieder geht es um Krieg, Terror, Flucht und Trauer, um Kindheit, Heimat und Verlusterfahrung. Sprachlich fällt auf, dass die Emotionalität der russischen Muttersprache da und dort auch auf das Deutsche abfärbt, etwa in der Verwendung zärtlicher Diminutiva. Breyger arbeitet äusserst bewusst, schliesslich schreibt er Poesie, nicht Journale oder Reportagen. Und der Mehrwert der Poesie besteht in ihrer besonderen Wortwahl, Metaphorik und klanglich-rhythmischen Struktur, kurzum in Formbewusstsein und Handwerk. Nur so kann sie Erkenntnisgewinn, Freiheit, Resilienz und Heilung bringen.
Mit Breygers eigenen Worten in seiner „Rede zur Poesie“: „Aufmerksamkeit, Feinheit, Erbarmen, worin Menschen sich an Göttern spiegeln wollen, und die Unerbittlichkeit bloss im richtigen Moment und gerichtet bloss gegen sich selbst, sind die gesuchten Eigenschaften in meinem Gedicht. Wenn es ein Ziel hat, wird das Persönliche politisch und das Politische erhält eine ästhetische Dimension, das sind meine aktuell besten Hinweise für Modern Life.“

Danke, lieber Yevgeniy, für Deine horizonterweiternden, berührenden Gedichte, und herzlichen Glückwunsch zum Lyrik-Preis des Mondseelandes! Möge er Dir Ermutigung für Dein weiteres poetisches Schaffen sein. Und möge der Titel Deines prämierten Gedichtbandes „Frieden ohne Krieg“ bald Wirklichkeit werden.

                                                                                                      Ilma Rakusa

Birgit Birnbacher, Bachmann-Preisträgerin des Jahres 2019, liest aus ihrem dritten Roman “Wovon wir leben”, 2023 erschienen im Zsolnay Verlag. Das Buch stand auf der Longlist für den Österreichischen Buchpreis 2023 und wurde im gleichen Jahr mit dem Sonderpreis Arbeitswelten Bildungswelten des Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch ausgezeichnet.

Birgit Birnbacher, der Meisterin der „unpathetischen Empathie“ (Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau), gelingt es, die Frage, wie und wovon wir leben wollen, in einer packenden und poetischen Sprache zu stellen.

Ein einziger Fehler katapultiert Julia aus ihrem Job als Krankenschwester zurück in ihr altes Leben im Dorf. Dort scheint alles noch schlimmer: Die Fabrik, in der das halbe Dorf gearbeitet hat, existiert nicht mehr. Der Vater ist in einem bedenklichen Zustand, die Mutter hat ihn und den kranken Bruder nach Jahren des Aufopferns zurückgelassen und einen Neuanfang gewagt. Als Julia Oskar kennenlernt, der sich im Dorf von einem Herzinfarkt erholt, ist sie zunächst neidisch. Oskar hat eine Art Grundeinkommen für ein Jahr gewonnen und schmiedet Pläne.

Doch was darf sich Julia für ihre Zukunft denken?

Samstag, 29. Juni 17 Uhr
Ort: Garten des Kulturgut Höribachhof, Höribachhof 1 & 2, 5310 St. Lorenz am Mondsee
Tickets: EUR 10,00, ermäßigt EUR 8,00
Voranmeldung gern unter:

BIRGIT BIRNBACHER

Birgit Birnbacher

Birgit Birnbacher, geboren 1985, lebt als Schriftstellerin in Salzburg. Ihr Debütroman Wir ohne Wal (2016) wurde mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto Stiftung ausgezeichnet, darüber hinaus erhielt sie zahlreiche Förderpreise und 2019 den Ingeborg-Bachmann-Preis.

Ihr erster Roman „Wir ohne Wal“ wurde 2016 vom Jung und Jung Verlag herausgegeben. Bei Zsolnay erschienen zuletzt die Romane „Ich an meiner Seite“ (2020) und „Wovon wir leben“ (2023).

Sie studierte Soziologie und Sozialwissenschaften. Ihre Erfahrungen als Soziologin und Sozialarbeiterin in der Gemeinwesen- und Quartiersarbeit bilden eine wichtige Quelle für Ihre Arbeiten.

„Einer der präzisesten und intensivsten Romane dieses Bücherjahres. Die Sprache ist von einer Lakonie, in der ein Feuer lodert.“ Peer Teuwsen, NZZ am Sonntag, 25.06.23

Paul Zsolnay Verlag
192 Seiten, ISBN 978-3-552-07335-7
Auch als eBook erhältlich.
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